Über die erneute Diffamierung Frankfurter Muslime

Islamfeindliche Berichterstattung führt zur Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft1 und hat auch zur Konsequenz, dass Muslime sich zurückziehen, was wiederum dazu missbraucht wird, ihnen den Vorwurf zu machen, sie würden Parallelgesellschaften bilden.

Die einzig produktive und für den gesellschaftlichen Frieden förderliche Position ist, dass Muslime sich organisieren und aufklären, Dialog führen und in der Gesellschaft & als Teil der Gesellschaft mit gleichgesinnten Organisationen und Individuen für ein besseres Miteinander zusammenarbeiten.

Nun werden aber ausgerechnet diejenigen muslimischen Institutionen, welche sich der Bildungs-, Dialog-, und Sozialarbeit widmen, Denunziationen ausgesetzt und so andere Institutionen der Zivilgesellschaft verunsichert, mit eben diesen muslimischen Organisationen zusammenzuarbeiten.

Mit der folgenden Abhandlung möchte ich als Freitagsredner des IIS e.V. dem entgegenwirken.

Über die erneute Diffamierung Frankfurter Muslime (PDF, 500kb)

Quellennachweise:
  1. Vgl. Hafez, Kai; Richter, Carola: Das Gewalt- und Konfliktbild des Islams bei ARD und ZDF – Eine Untersuchung öffentlich-rechtlicher Magazin- und Talksendungen: Universität Erfurt 2007. http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/070205_hinweis_8.pdf (zuletzt abgerufen am 01.08.2016) []